<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[Motherhood]]></title><description><![CDATA[Bitcoin, Babies, and Bliss: A Journey into Motherhood]]></description><link>https://motherhood.twentyuno.net/</link><image><url>https://motherhood.twentyuno.net/favicon.png</url><title>Motherhood</title><link>https://motherhood.twentyuno.net/</link></image><generator>Ghost 5.71</generator><lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 10:04:14 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://motherhood.twentyuno.net/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[When Mental Load hits hard]]></title><description><![CDATA[Es fühlt sich an wie ein unsichtbarer Wirbelsturm aus Verantwortung, Entscheidungen und emotionaler Last. Der Geist jongliert ständig zahllose Aufgaben und lässt einen mental erschöpft zurücklässt. ]]></description><link>https://motherhood.twentyuno.net/mental-load/</link><guid isPermaLink="false">65b8cbc6f441572e2ed9824d</guid><dc:creator><![CDATA[Gabriele]]></dc:creator><pubDate>Sun, 14 Jan 2024 10:14:00 GMT</pubDate><media:content url="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2024/01/pexels-keenan-constance-2865901.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2024/01/pexels-keenan-constance-2865901.jpg" alt="When Mental Load hits hard"><p>Andere Menschen werden in der ersten Urlaubswoche krank. Die Anspannung und der Stress der vergangenen Arbeitszeit f&#xE4;llt von ihnen ab und der K&#xF6;rper kann endlich eine Pause vom dauerhaften &quot;Panikmodus&quot; machen.<br>Bei mir hat es sich dieses Mal etwas anders ge&#xE4;u&#xDF;ert...&#xA0;</p><p>Nachdem Freitag und Samstag unsere Anreisetage waren, war ich einfach nur dankbar, mit Sack und Pack endlich angekommen zu sein. Ich war heilfroh, dass unser Gep&#xE4;ck mit uns gelandet war und dass unsere Tochter bei der ganzen Anreisesituation so unglaublich gut mitgemacht hat.</p><p>Wir machten also erstmal ein Familieschl&#xE4;fchen bevor wir nachmittags die Promenade erkundeten. Das Wochenende war zwar anstrengend aber dennoch richtig sch&#xF6;n.</p><p>Wirklich hart wurde es dann ab Montag f&#xFC;r mich. W&#xE4;hrend mein Mann von morgens bis abends bei seinem Hackathon war, war ich pl&#xF6;tzlich ganz allein f&#xFC;r die 24/7 Betreuung unseres Kindes verantwortlich. Call me stupid.... Aber das hatte ich so einfach nicht auf dem Radar.</p><p>Zu Hause habe ich beinahe t&#xE4;glich betont, wie froh und dankbar ich dar&#xFC;ber bin, dass ich die kleine Untertags immer Mal wieder &quot;abgeben&quot; kann. Ich habe meinem Mann so oft gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie andere das alleine schaffen... Und jetzt war ich auf einmal genau in dieser Situation.</p><p>Ohne Partner, ohne Familie, ohne Freunde in einer fremden Umgebung, ohne die gewohnten Routinen und das Equipment von zu Hause.</p><p>Die fremde Umgebung verunsicherte unser Kind und sie war extrem anh&#xE4;nglich. Alleine auf dem Boden spielen zu lassen oder f&#xFC;r eine Weile in ihre Schaukel legen, endete in einem regelrechten Meltdown. F&#xFC;r mich kochen war deshalb ein Ding der Unm&#xF6;glichkeit. Ich packte die Kleine also ins Tragetuch und machte mich auf den Weg in ein Bistro, um mir dort etwas zu essen zu besorgen. Nachdem ich mein halbes Sandwich gegessen hatte, war sie aber so unruhig und angefressen, dass ich mir den Rest to go einpacken habe lassen und wieder zur&#xFC;ck nach Hause mit ihr bin&#x2026;</p><p>Dort ging die schlechte Laune weiter. Ich stille, ich trage, ich bespa&#xDF;e und pflege den ganzen Tag. Dennoch ist mein Kind unzufrieden, unausgeglichen, unruhig und extrem fordernd.</p><p>Mir wurde sehr schnell klar: Das schaffe ich auf Dauer nicht! Also habe ich am Mittwochabend versucht, mit meinem Mann dar&#xFC;ber zu reden. Ich war zu dem Zeitpunkt mental bereits ziemlich am Ende.</p><p>Wahrscheinlich habe ich deshalb auch nicht die besten Worte gew&#xE4;hlt, um ihm meine Verzweiflung zu schildern. Bei ihm kam es als N&#xF6;rgeln und Motzen auf hohem Niveau an... Und in meinen Augen redete er sich mit &quot;dem BBQ am Freitag&quot; heraus. Als ob das irgendetwas &#xE4;ndern w&#xFC;rde...</p><p>Das BBQ kam und ging und war eine nette Abwechslung, aber ge&#xE4;ndert hat es nat&#xFC;rlich gar nichts. Meine Hoffnung war also, am Wochenende Kraft zu sch&#xF6;pfen. Pustekuchen.</p><p>Samstag Morgen meinte mein Mann, dass er sich nicht gut f&#xFC;hle - Halsweh und Gliederschmerzen. Ihn hat nun also auch noch eine Erkl&#xE4;rung erwischt... Jetzt soll ich mich also um 2 hilflose Wesen k&#xFC;mmern. Meine Z&#xFC;ndschnur war auf wenige Mikro Millimeter abgebrannt und als dann Abends mein Schwiegervater anrief und mein Mann ihm br&#xFC;hwarm davon berichtete dass eh alles super sei nur ich mich irgendwie anstellen w&#xFC;rde - ohne &#xFC;berhaupt mit mir nach einer L&#xF6;sung gesucht zu haben - bin ich ausgerastet.</p><p>In meinem Kopf bin ich schon den furchtbaren R&#xFC;ckflug alleine mit meiner Tochter durchgegangen und wie ich bei meiner Mama einziehen w&#xFC;rde, bis das mir der Scheidung durch war... STOP!!</p><p>Lieber alles einmal aufschreiben und versuchen, erneut das Gespr&#xE4;ch zu suchen. Das haben wir dann am Abend auch noch getan.</p><p>Mein Mann wei&#xDF; immer noch nicht, was ich mit Mental Load meine und warum es f&#xFC;r mich so hart ist, obwohl es &quot;f&#xFC;r 95% der Leute normal ist&quot; sich untertags alleine um ein Kind zu k&#xFC;mmern...</p><p>Immerhin hat er versprochen, &quot;sie mir t&#xE4;glich f&#xFC;r 1 Stunde abzunehmen&quot;, damit ich regelm&#xE4;&#xDF;ig ein wenig Kraft tanken kann.</p><p></p><p>Was dann aber passiert ist, kann nur als schlechter Scherz des Universums aufgefasst werden&#x2026;</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Jeder Mensch ist eine Frühgeburt]]></title><description><![CDATA[In der Regel dauert die Schwangerschaft beim Menschen neun Monate. Doch eigentlich ist das zu kurz.]]></description><link>https://motherhood.twentyuno.net/jeder-mensch-ist-eine-fruhgeburt/</link><guid isPermaLink="false">65721d68f441572e2ed981ff</guid><dc:creator><![CDATA[Gabriele]]></dc:creator><pubDate>Sun, 03 Dec 2023 19:45:00 GMT</pubDate><media:content url="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/12/nagara-oyodo-tKdGewhn7A0-unsplash.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/12/nagara-oyodo-tKdGewhn7A0-unsplash.jpg" alt="Jeder Mensch ist eine Fr&#xFC;hgeburt"><p>Laufen geht nicht, das Sehen funktioniert nur eingeschr&#xE4;nkt, und st&#xE4;ndig drohen die Ausk&#xFC;hlung und der pl&#xF6;tzliche Kindstod. Der Mensch ist nach seiner Geburt &#xE4;u&#xDF;erst hilflos. Er m&#xFC;sste eigentlich viel l&#xE4;nger im Mutterleib bleiben. Und zwar 16 Monate, um ungef&#xE4;hr die Fitness eines Affenbabys zu erreichen. Doch schon nach etwas mehr als der H&#xE4;lfte dieser Zeit erblickt er bereits das Licht der Welt.</p><p>Wissenschaftler erkl&#xE4;ren die Fr&#xFC;hgeburten-Strategie des Homo sapiens damit, dass zwei evolution&#xE4;re Entwicklungen einen Kompromiss finden m&#xFC;ssen. Die eine Entwicklung war die des Menschen zu einem Wesen mit aufrechtem Gang, was zu einer Engstellung seines Beckens f&#xFC;hren musste. Die andere Entwicklung war die zu einem ausgepr&#xE4;gten Gehirn, das aber in einem halbwegs ausgereiften Zustand unm&#xF6;glich durch das verengte Aufrechtg&#xE4;nger-Becken der Mutter passen w&#xFC;rde. Also verk&#xFC;rzte sich die Schwangerschaft. Und zwar auf eine Dauer, die f&#xFC;r das Baby und seinen Sch&#xE4;del am besten ist: So klein wie n&#xF6;tig, aber auch so weit entwickelt wie m&#xF6;glich.</p><p>Wenn ich daran denke, wie anstrengend vor allem die letzte Zeit meiner 42 Wochen war, bin ich heilfroh, dass ich mich danach au&#xDF;erhalb meines K&#xF6;rpers um mein Baby k&#xFC;mmern durfte.</p><h2 id="das-4-trimester">Das 4. Trimester</h2><p>Nicht ohne Grund nennt man die ersten Monate eines Neugeborenen auch das 4. Trimester. Babys sind sich ihres eigenen Wesens noch nicht bewusst und glauben, dass sie immer noch ein Teil der Mutter sind. Wahrscheinlich lebt, schl&#xE4;ft und isst meine Tochter deswegen nach wie vor auf K&#xF6;rpern - bevorzugt auf meinem. </p><p>Das Familienbett ist f&#xFC;r mich ein Segen. Sie liegt direkt neben mir und wir haben so den besten Nachtschlaf. Ich wache 3-4 Mal pro Nacht auf und lege kurz mein unruhiges Baby an der Brust an. Danach schlafen wir alle weiter. Meistens ganz ohne Geschrei. Hin und wieder liege ich nachts dennoch mal eine Stunde wach. In dieser Zeit schreibe ich dann Blogposts vor oder recherchiere Zeugs im Internet.</p><div class="kg-card kg-callout-card kg-callout-card-green"><div class="kg-callout-emoji">&#x1F4A1;</div><div class="kg-callout-text">Falls sich dem einen oder der anderen jetzt vor Entsetzen die Zehenn&#xE4;gel aufrollen beim Gedanken an das b&#xF6;se, b&#xF6;se Einschlafstillen <a href="https://www.still-lexikon.de/einschlafen-an-der-brust/?ref=motherhood.twentyuno.net" rel="noreferrer">hier ein wunderbarer Artikel</a> dazu, der mir sehr viele Fragen beantwortet hat und mich in meiner Entscheidung absolut best&#xE4;rkt hat.</div></div><p>Sie w&#xE4;chst und gedeiht pr&#xE4;chtig. Mittlerweile hat sie ihr Geburtsgewicht beinahe verdoppelt.</p><p>Wir k&#xF6;nnen ihr beim Lernen neuer Skills regelrecht zusehen. Oft kann sie an einem Tag pl&#xF6;tzlich etwas, was sie 2-3 Tage vorher noch &quot;ge&#xFC;bt&quot; hat. Das Greifen nach den Holzringen am Spielbogen zum Beispiel. Oder sie gibt aus dem Nichts ganz neue Leute von sich.</p><p>Regelm&#xE4;&#xDF;ig kommt sie auch mit neuen Dingen in Kontakt. Diese Woche war bei uns Wintereinbruch und nach einem ausgiebigen Schneespaziergang bei Papa im Tragetuch kam sie das erste Mal mit Schnee in Ber&#xFC;hrung.</p><p>Mit so viel neuen Eindr&#xFC;cken und Ver&#xE4;nderungen, die ihr kleiner K&#xF6;rper und vor allem ihr Gehirn durchmachen, ist sie diese Woche aber auch sehr anh&#xE4;nglich. Kaum versuchen wir sie mal eine Minute in ihrer Wippe abzulegen, um die H&#xE4;nde frei zu haben, schreit sie wie am Spie&#xDF; und h&#xF6;rt erst wieder auf, wenn man sie hoch nimmt.</p><p>Am Samstag wird meine Tochter 3 Monate alt und ist dann offiziell durch mit dem 4. Trimester. Schon jetzt habe ich das Gef&#xFC;hl, dass die Zeit eigentlich viel zu schnell vergeht. Wenn sie k&#xF6;nnte, w&#xFC;rde sie jetzt schon am liebsten davon krabbeln und mit mir plaudern.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Sturmfrei]]></title><description><![CDATA[
Alle Erwachsenen weg. Zeit für Chaos im Kinderzimmer. Windeln überall, Spielzeugparty - endlich Freiheit. Ich regier' jetzt das Haus! 
Oh Shit... da kommt der Babysitter...]]></description><link>https://motherhood.twentyuno.net/sturmfrei/</link><guid isPermaLink="false">657217fbf441572e2ed981e6</guid><dc:creator><![CDATA[Gabriele]]></dc:creator><pubDate>Sun, 12 Nov 2023 19:12:00 GMT</pubDate><media:content url="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/12/pexels-elina-sazonova-1850595.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/12/pexels-elina-sazonova-1850595.jpg" alt="Sturmfrei"><p>Mama und Papa waren zum ersten Mal einen Abend ohne Baby unterwegs &#x1F37E;&#x1F942;<br><br>Meine Tochter wurde gestern - im zarten Alter von 2 Monaten und 2 Tagen - das erste Mal f&#xFC;r ein paar Stunden von jemand anderem betreut. <br><br>Im vergangenen Jahr (noch bevor ich &#xFC;berhaupt schwanger wurde) waren wir mit Freunden in einem hervorragenden Restaurant Martiniganserl essen. Wie waren so begeistert, dass wir gleich f&#xFC;r 2023 reserviert haben. Noch w&#xE4;hrend der Schwangerschaft stand f&#xFC;r uns fest: das wird unser erstes Outing ohne Baby. <br><br>Und was soll ich sagen, es war einfach wunderbar!<br><br>Wir konnten wieder einmal gem&#xFC;tlich und in guter Gesellschaft Gespr&#xE4;che f&#xFC;hren, ohne zu hetzen in aller Ruhe essen und ein Glas Wein genie&#xDF;en.<br><br>Meine Mama hat mir im Laufe des Abends immer Mal wieder Fotos und Videos von sich und der kleinen geschickt und ich wurde mit jeder Meldung noch ein wenig entspannter. Sie hatten ebenfalls einen tollen Abend zusammen. Baby hat brav aus der Flasche getrunken und zwischendurch geschlafen. Angeblich gabs f&#xFC;r die Prinzessin sogar eine Bauchmassage von Oma.<br><br>Unendlich erleichtert freuen wir uns also dar&#xFC;ber, dass es unser Kind auch mit <a href="https://motherhood.twentyuno.net/das-dorf/" rel="noreferrer">dem Dorf</a> und ohne unsere Anwesenheit mal eine Weile aush&#xE4;lt. Das stimmt mich auch f&#xFC;r zuk&#xFC;nftige Situation positiv. <br><br>Nichtsdestotrotz war ich dann schon auch sehr froh, um 22 Uhr wieder zu Hause bei meinem Baby zu sein und meine steinharten Br&#xFC;ste leeren zu lassen. So schnell wie die kleine dann an mir eingeschlafen ist, glaube ich, sie war auch froh, das wir wieder vereint sind. </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Was ist schon normal]]></title><description><![CDATA[Normalität ist eine subjektive Idee, die individuell definiert wird. Sie repräsentiert das, was wir gewohnt sind oder was wir als üblich ansehen. Doch sie ist wandelbar und kulturell geprägt, denn was als normal gilt, variiert von Person zu Person und von Gesellschaft zu Gesellschaft. ]]></description><link>https://motherhood.twentyuno.net/was-ist-schon-normal/</link><guid isPermaLink="false">654a0d52f441572e2ed981ca</guid><category><![CDATA[Babies]]></category><dc:creator><![CDATA[Gabriele]]></dc:creator><pubDate>Tue, 07 Nov 2023 10:23:15 GMT</pubDate><media:content url="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/11/samuel-regan-asante-r3cRLzlXRPk-unsplash_cropped-.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<h2 id="das-ist-ein-s%C3%A4ugling"><strong>Das ist ein S&#xE4;ugling</strong></h2><img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/11/samuel-regan-asante-r3cRLzlXRPk-unsplash_cropped-.jpg" alt="Was ist schon normal"><p>Meine Mutter war bei unserem letzten Besuch fast schon b&#xF6;se auf mich, als ich erneut betonte, dass wir keinen Schnuller f&#xFC;r unser Kind verwenden. Nach mehrmaligen, unverst&#xE4;ndlichen Schimpftiraden sagte sie &#xFC;berzeugt: &quot;Das ist ein S&#xC4;UGLING, der braucht einen Schnuller.&quot; Ich frage mich jedoch, wie die Menschheit so lange ohne die Erfindung eines Plastik NIPPELS &#xFC;berleben konnte...</p><p>Zugegeben, manchmal denke ich mir auch, es w&#xE4;re einfacher, dem Baby einen Schnuller zu geben, um es ruhig zu stellen. Aber zu welchem Preis?</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-width-full"><img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/11/pexels-karolina-grabowska-4964276.jpg" class="kg-image" alt="Was ist schon normal" loading="lazy" width="2000" height="1333" srcset="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w600/2023/11/pexels-karolina-grabowska-4964276.jpg 600w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w1000/2023/11/pexels-karolina-grabowska-4964276.jpg 1000w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w1600/2023/11/pexels-karolina-grabowska-4964276.jpg 1600w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w2400/2023/11/pexels-karolina-grabowska-4964276.jpg 2400w"></figure><p>Stillberater und Hebammen betrachten Schnuller meist kritisch, insbesondere wenn sie schon in den ersten Tagen nach der Geburt eingesetzt werden. Eine ganze Industrie hat nat&#xFC;rlich auch gro&#xDF;es Interesse am Verkauf ihrer Produkte und suggeriert Eltern, die Verwendung verschiedener Formen und Gr&#xF6;&#xDF;en. Nur das Beste f&#xFC;r ihren Liebling.</p><p>Abgesehen von Kieferproblemen, Zahnfehlstellungen und einem negativen Effekt auf die Sprachentwicklung, muss man seinem Kind das Ding ja auch irgendwann wieder abgew&#xF6;hnen...</p><figure class="kg-card kg-image-card"><img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/11/pexels-anastasia-ankudinova-9467735.jpg" class="kg-image" alt="Was ist schon normal" loading="lazy" width="2000" height="2682" srcset="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w600/2023/11/pexels-anastasia-ankudinova-9467735.jpg 600w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w1000/2023/11/pexels-anastasia-ankudinova-9467735.jpg 1000w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w1600/2023/11/pexels-anastasia-ankudinova-9467735.jpg 1600w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w2400/2023/11/pexels-anastasia-ankudinova-9467735.jpg 2400w" sizes="(min-width: 720px) 720px"></figure><p>Meine Tochter wird voll gestillt. An der Brust wird nicht nur ihr Nahrungs- sondern auch ihr Saugbed&#xFC;rfnis befriedigt. Daher werden wir bis auf weiteres auf den Schnuller verzichten. Auch wenn meine Brustwarzen manchmal unter dieser Entscheidung leiden.</p><h2 id="das-leidige-thema-schlaf"><strong>Das leidige Thema: Schlaf</strong></h2><p>Mein Baby ist nun in der 8. Lebenswoche. Da sie aber fast 2 Wochen nach ihrem ET zur Welt gekommen ist, bin ich bisher davon ausgegangen, dass sie ihren 8-Wochen-Schub bereits hinter sich hat. Seit ein paar Tagen befinden wir uns aber wieder in einer etwas schwierigeren Phase.</p><p>Sie schl&#xE4;ft untertags richtig bescheiden. Maximal 30-45 Minuten am St&#xFC;ck und dann auch nur, wenn sie im Tragetuch ist. Und am liebsten, wenn wir drau&#xDF;en spazieren sind.&#xA0;</p><p>Alleine schlafen funktioniert &#xFC;berhaupt nicht. Wenn ich es wage, sie im Bett bis zum Einschlafen zu stillen und mich dann auch nur 1 Minute aus dem Bett zu schleichen, um mal aufs Klo zu gehen, ist das Geschrei gro&#xDF; und die ganze Prozedur war umsonst.</p><p>Komplett erfolglos sind aktuell auch s&#xE4;mtliche Versuche von mir, sie in den Schlaf zu wiegen und dann abzulegen. Heute haben wir es zumindest einmal soweit geschafft, dass sie ohne Stillen in meinen Armen eingeschlafen ist. Vielleicht kommt demn&#xE4;chst ja mal das Ablegen der kleinen Dame hinzu. &#x1F91E;</p><p></p><p>Immerhin waren die letzten paar N&#xE4;chte richtig gut! Sie schl&#xE4;ft meistens nach dem abendlichen Stillen gegen 20 Uhr ein und hat dann auch immer eine ziemlich lange Schlafphase (bis 23 oder teilweise auch bis 24 Uhr) entweder direkt im Bett oder bei meinem Mann im Tuch.</p><p>Dann wird gewickelt - was mal mit mehr oder weniger Geschrei stattfindet - und erneut gestillt. Daraufhin schl&#xE4;ft sie (mit drei Mal stillen) bis zum n&#xE4;chsten Morgen um 8 Uhr. Success!</p><p>Diesen n&#xE4;chtlichen Luxus haben wir allerdings erst, seit ich sie bei mir im Bett schlafen lasse. Als sie noch im Beistellbett direkt neben mir schlief, waren die N&#xE4;chte f&#xFC;r uns alle viel unbest&#xE4;ndiger und enthielten eine einst&#xFC;ndige Wach- und Schreiphase zwischen 3 und 5 Uhr fr&#xFC;h.</p><h2 id="warum-erz%C3%A4hle-ich-das-alles"><strong>Warum erz&#xE4;hle ich das alles?</strong></h2><p>Mein Mann zieht mich st&#xE4;ndig damit auf, dass ich jedes Schl&#xE4;fchen, jedes Stillen und jede Windel unserer Tochter in einer App aufzeichne und danach im Internet nachlese, ob das f&#xFC;r ihr Alter eh alles so passt. Wenn er mich dann fragt, ob ich einen Grund zur Annahme habe, dass mit unserem Kind etwas nicht stimmt, muss ich kleinlaut zugeben, dass dem nicht so ist.&#xA0;</p><p>Sie wurde schon mit einem stolzen Kampfgewicht geboren und w&#xE4;chst seither kontinuierlich in alle Richtungen. Sie lacht viel, ist aufmerksam, hat richtig viel Kraft in ihrem kleinen K&#xF6;rper und f&#xFC;llt regelm&#xE4;&#xDF;ig ihre Windeln. Ab und an hat sie Bauchweh und weint dann kr&#xE4;ftig, bis die l&#xE4;stigen Winde endlich drau&#xDF;en sind. Meines Erachtens sind wir aber Meilen weit weg von &#x201C;Koliken&#x201D; oder gar einem &#x201C;Schreibaby&#x201D;.</p><h2 id="wieso-tue-ich-es-also"><strong>Wieso tue ich es also?&#xA0;</strong></h2><p>Zum einen ist es angenehm nachschauen zu k&#xF6;nnen, wann ihr letztes Schl&#xE4;fchen war bzw. ich sie gestillt habe - dann muss ich mir das nicht st&#xE4;ndig merken oder sch&#xE4;tzen. Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass man argumentieren k&#xF6;nnte, dass sie es mir sowieso zu verstehen gibt, wenn sie m&#xFC;de ist oder Hunger hat&#x2026;&#xA0;</p><p>Zum anderen wird mir suggeriert, dass <strong>andere Babys</strong> in ihrem Alter X Schl&#xE4;fchen &#xE0; Y Stunden am Tag machen - selbstverst&#xE4;ndlich im eigenen Bettchen welches in einem separaten Zimmer steht. Das Ganze nat&#xFC;rlich ohne die Assoziation mit der Brust zu konditionieren.&#xA0;</p><p>Somit k&#xF6;nnen <strong>andere Mamas</strong> ihren Tag perfekt strukturieren, wissen genau, wann ihr Baby was macht und kommen ganz hervorragend ohne die Unterst&#xFC;tzung des Partners durch den Tag.<br><br></p><p><strong>Bei mir ist das nicht der Fall.</strong> Mein Baby hat keinen so klaren Rhythmus, mit dem sie durch den Tag kommt. Das bedeutet, auch ich habe keinen klar geregelten Rhythmus, an dem ich meinen Tag ausrichten kann. Wenn es hart auf hart kommt, bin ich auf die Unterst&#xFC;tzung meines Mannes angewiesen. Gegessen wird in unserem Haushalt ab und an mal im 2-Schicht-System und auch die W&#xE4;sche kann gut und gerne auch mal zwei Wochen im W&#xE4;schekorb verbleiben, ohne dass sie zusammengelegt wird.&#xA0;</p><p>Mein Baby lebt, seit sie auf der Welt ist, auf K&#xF6;rpern. Sie bekommt alles an Zuwendung, N&#xE4;he und Aufmerksamkeit, nachdem sie verlangt. Manche w&#xFC;rden sagen, wir verw&#xF6;hnen sie oder machen uns das Leben unn&#xF6;tig schwer. Aber f&#xFC;r uns ist das die Normalit&#xE4;t, die wir uns ausgesucht haben.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das Dorf]]></title><description><![CDATA[Die bekannte Redewendung betont, dass die Erziehung eines Kindes nicht allein von den Eltern getragen wird. Sie verdeutlicht die Bedeutung sozialer Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Kindererziehung. Glaubt man zumindest...]]></description><link>https://motherhood.twentyuno.net/das-dorf/</link><guid isPermaLink="false">653e8342ac135921f46d599b</guid><category><![CDATA[Babies]]></category><dc:creator><![CDATA[Gabriele]]></dc:creator><pubDate>Fri, 20 Oct 2023 16:07:00 GMT</pubDate><media:content url="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/10/pexels-jeffrey-czum-2346289_cropped.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/10/pexels-jeffrey-czum-2346289_cropped.jpg" alt="Das Dorf"><p>Mehrmals t&#xE4;glich &#xE4;ndert sich meine Stimmung&#x2026;<br>Diese wird auch stark von der vorangegangenen Nacht beeinflusst. Aber auch davon, wie mein Mann mich behandelt und mit mir spricht, ob meine Mutter mich gerade mit etwas nervt, mein Kind ohne ersichtlichen Grund quengelt oder einfach das Wetter bescheiden ist.</p><p>Es gibt momentan also sehr viele Stellschrauben, die mich ziemlich schnell aus der Fassung bringen.</p><p>Neben meiner unbest&#xE4;ndigen Stimmung wird mein Tag auch vom Hunger meiner Tochter dirigiert. Dieser bestimmt, ob ich jetzt kochen kann, die W&#xE4;sche aufh&#xE4;nge, den Garten und meine Hochbeete winterfest mache oder doch den ganzen Tag im Bett bzw. auf der Couch verbringe. Auch wenn sich das in der Theorie herrlich anh&#xF6;rt, wird es nach ziemlich kurzer Zeit strapazi&#xF6;s. Mein K&#xF6;rper geh&#xF6;rt nicht mehr nur mir. Man k&#xF6;nnte meinen, die Schwangerschaft hat mich darauf vorbereitet, aber Stillen ist doch noch einmal eine ganz neue Baustelle&#x2026;</p><p>Diese Woche habe ich also bei meiner Schwiegermama angeklopft und sie gebeten, ihr Enkelkind ein paar Stunden zu betreuen. Nach anf&#xE4;nglichem &#xDC;berschwung traf auch sie die Realit&#xE4;t nach kurzer Zeit ziemlich hart. Ein quengelndes, mit Bauchweh und einem Entwicklungsschub k&#xE4;mpfendes Baby ist kein Spaziergang durch den Park. Und so wurde aus dem vereinbarten Nachmittag - eine Stunde.</p><p>Die me-time wurde also mal wieder hinten angestellt. Stattdessen k&#xFC;mmerte ich mich um den Garten. Dem Wintereinbruch am folgenden Tag nach war das auch die allerletzte Gelegenheit, bevor es demn&#xE4;chst wohl anf&#xE4;ngt zu schneien.&#xA0;</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-width-full kg-card-hascaption"><img src="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/2023/10/pexels-alex-fu-3289156-cropped.jpg" class="kg-image" alt="Das Dorf" loading="lazy" width="2000" height="1125" srcset="https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w600/2023/10/pexels-alex-fu-3289156-cropped.jpg 600w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w1000/2023/10/pexels-alex-fu-3289156-cropped.jpg 1000w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w1600/2023/10/pexels-alex-fu-3289156-cropped.jpg 1600w, https://motherhood.twentyuno.net/content/images/size/w2400/2023/10/pexels-alex-fu-3289156-cropped.jpg 2400w"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Manchmal f&#xFC;hlt sich das Eltern-sein an, als w&#xE4;re man allein auf weiter Flur.</span></figcaption></figure><p>Ach ja, der Grund, warum ich &#xFC;berhaupt auf meine Schwiegermama &#x201C;zur&#xFC;ckgegriffen&#x201D; habe, ist ganz einfach. Meine Mama ist im Urlaub, die Seniors (Schwiegerpapa + Frau) sind noch bis Ende Monat mit dem Wohnmobil unterwegs. Meine Schw&#xE4;gerin ist mit Arbeit, Studium, Freunden und Freizeit gut eingeteilt und hat maximal am Wochenende mal Zeit und die Patentante der Kleinen hat zur Zeit selbst mit ihrem Dorf (ihrer Mama und Oma) mehr als genug um die Ohren.</p><h2 id="was-habe-ich-also-daraus-gelernt"><strong>Was habe ich also daraus gelernt?&#xA0;</strong></h2><p>Verlassen kann ich mich, wenn es hart auf hart kommt, genau auf eine Person: meinen Mann!</p><p>Jeden zweiten Tag sage ich ihm, wie dankbar ich ihm bin. Wie unendlich froh, dass er von zu Hause aus und selbstst&#xE4;ndig arbeitet, sich seine Zeit komplett frei einteilen kann und selbst wenn er mal ein Meeting hat, unsere Tochter ab und zu nimmt, damit ich mal in Ruhe aufs Klo kann, oder so.</p><p>Ich bin ihm so dankbar, dass er die erste Schicht am Abend (bei uns von 20-24 Uhr) &#xFC;bernimmt, damit ich wenigstens ein paar Stunden ungest&#xF6;rten Schlaf am St&#xFC;ck bekomme.&#xA0;</p><p>Au&#xDF;erdem bin ich ihm dankbar, dass er mich mindestens ein Mal die Woche alleine aus dem Haus schickt, damit ich meine Batterien auftanken kann.</p><p>Aktuell sitze ich also nach einem kleinen Einkaufsbummel in einem schicken Caf&#xE9;, trinke in Ruhe einen Cappuccino und schreibe diesen Artikel.</p><p>C&#x2019;est la vie. &#x2665;&#xFE0F;</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>